Sonntag, 31. Mai 2020

Hahnchenbrustfilet mit Möhren-Kartoffel-Mus und Gurkensalat

Nachtisch: Blaubeeren und Banane

 Die Hähnchenbrustfilets waren schon fertig in Kräutermarinade. Die habe ich nur in einem Mix aus Olivenöl, Rapsöl und wenig Wasser geschmort.

Für das Mus habe ich Wasser mit 2 Teelöffeln voll Salz, 4 Teelöffeln voll Zucker, etwas Muskat sowie wenig Olivenöl und Rapsöl zum Kochen aufgesetzt. Da rein dann 3 Möhren in Scheiben geschnitten und eine Portion Kartoffeln geschält, auch klein geschnitten und dazu getan. Dann alles erstmal garkochen lassen, das Kochwasser nicht ganz, nur fast abgiießen, Milch und Margarine dazugeben und dann musen.
 Für den Gurkensalat habe ich aus Olivenöl, Rapsöl, Essig, wenig Salz, etwas Zucker, schwarzem Pfeffer und Dillspitzen eine Marinade angerührt. Dann habe ich eine rote Zwiebel abgepult und reingehobelt und zwei Mini-Salatgurken auch reingehobelt, durchrühren, fertig.

Zum 2. Frühstück gab es bei uns gestern Blaubeeren.
Und Nachmittags war unser Nachtisch für jeden eine halbe Banane.

Guten Appetit
Renate

Samstag, 30. Mai 2020

Seelsachsfilet mit Kräutersoße und Kartoffeln

Nachtisch: Süßkirschen und Erdbeer-Bananen-Milch

Als Beilage habe ich uns gestern Salzkartoffeln gemacht.

Für den Fisch habe ich zuerst eine Tasse Wasser und eine Tasse Milch mit 2 Teelöffeln voll Salz und ein wenig Olivenöl und Rapsöl in meiner Pfanne zum Kochen aufgesetzt. Dann habe ich eine rote Zwiebel abgepult und gehackt und dazu getan, danach von Frosta jeweils eine Packung Petersilie und Dill. Dann kamen die Seelachsfilets dazu, waren 4 Stück. Die habe ich nach einer Weile nochmal umgedreht, dann rausgenommen und die Soße leicht mit einem Mix aus Vollkornhaferflocken, Buchweizenmehl und hellem Soßenbinder angedickt.

Beim 2. Frühstück hatten wir gestern Süßkirschen.

Nachmittags habe ich uns zum Brot zum Nachtisch mal einen Milchshake gemacht. Der bestand aus einer Packung Erdbeeren, einer Banane, 4 Löffeln Zucker und dann mit Milch auffüllen, bis das Obst zugedeckt ist, dann aufschlagen.

Guten Appetit
Renate

Freitag, 29. Mai 2020

Spargelsuppe mit Vollkornbrötchen

Nachtisch: Birnen und frisch gepresster Apfelsinensaft

 Gestern hatten wir mal wieder was Vegetarisches zum Mittag, nämlich Spargelsuppe. Als Beilage dazu habe ich uns nur zwei Vollkornbrötchen aufgebacken.

Für die Suppe habe ich zuerst nur ganz wenig Wasser in einem Topf zum Kochen aufgesetzt, dann 2 Dosen Spargelcremesuppe dazu getan, dann von einem kleinen Glas weißem und einem kleinen Glas grünem Spargel die Flüssigkeit auch dazu und die Spargelstangen dann klein geschnitten mit rein. Dann kam noch eine flüssige Schlagsahne dazu und zum Schluss frischer Kerbel. Alles nur kurz aufkochen lassen.
Zum Nachtisch gab es dann zu den Broten über Tag beim 2. Frühstück für jeden eine Birne und nachmittags für jeden ein Glas frisch gepressten Apfelsinensaft.

Guten Appetit
Renate

Donnerstag, 28. Mai 2020

Bohnenpfanne mit Kochwurst und Brötchen

Nachtisch: Rote Grütze mit Milch und Aprikosen

 Gestern gab es eine Bohnenpfanne, wozu ich uns nur als Beilage 2 Vollkornbrötchen aufgebacken habe.

In meine Pfanne kamen zuerst eine kleine Dose Prinzessbohnen und eine kleine Dose Kidneybohnen, dann eine Packung passierte Tomaten und ganz wenig Olivenöl und Rapsöl. Dann habe ich 4 Kochwürstchen in Scheiben geschnitten und dazugetan, 1 rote Paprikaschote klein geschnitten, auch dazu getan und erstmal ein bisschen kochen lassen. Dann Herd aus und ich hatte frisches junges Bohnenkraut auf dem Fensterbrett, das dann noch dazu. Fertig.
 Beim 2. Frühstück hatten wir Rote Grütze, gestern aber fertig gekauft, dazu Milch.
Und abends beim Brot war der Nachtisch dann für jeden 2 Aprikosen.

Guten Appetit
Renate

Mittwoch, 27. Mai 2020

Rahm-Hackfleisch mit Möhren-Kohlrabi-Mairübchen-Gemüse

Nachtisch: Himbeeren und Süßkirschen

 Für die Hackfleischpfanne habe ich ganz wenig Olivenöl und Rapsöl in meiner Pfanne aufgesetzt, dann erstmal eine rote Zwiebel abgepult, gehackt und dazu gegeben, dann eine Packung gemischtes Hack rein, mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen, alles kurz durchbraten, einen Becher Schmand dazu und eine Weile weiterbraten, fertig.

Für das Gemüse habe ich ganz wenig Wasser in einem Topf zum Kochen aufgesetzt und 1 Teelöffel voll Salz sowie etwas getrocknete Petersilie dazugetan. Dann habe ich 2 Möhren in Schreiben reingeschnippelt, dann 2 kleine Köpfe Kohlrabi geschält, gewürfelt und dazugetan, dann bei 3 ...

... Mairübchen zuerst das Grünzeug in der Mitte klein geschnitten, auch dazugetan, dann die Mairübchen geschält, gewürfelt und auch dazu getan und noch ein Stück Kräuterbutter dazugegeben. Dann noch gar kochen lassen.

Dazu habe ich uns im Backofen noch 2 Vollkornbrötchen aufgebacken.

Zum Nachtisch hatten wir bei unseren beiden Brotmahlzeiten bei der ersten frische Himbeeren und bei der zweiten Süßkirschen.


Guten Appetit
Renate

Dienstag, 26. Mai 2020

Weil ein Zytokinsturm auch bei Covid 19 auftreten kann

.. und der kann lebensgefährlich werden

Ich habe unlängst einen ellenlangen Text von einem Mann gelesen, der selbst von Beruf Virologe ist und sich dann mit dem Corona-Virus angesteckt hat. Und das in England.

Dort kam er in eine normale Klinik, weil die für Privatpatienten nahmen Leute mit diesem Virus gar nicht erst auf.

Er wusste, was für einen schlechten Ruf die englischen Krankenhäuser hatten.

Der Text war sehr lang und was ich daran unter anderem auch interessant fand war, nachdem sich der Corona-Virus schon lange nicht mehr nachweisen ließ, wurde dieser Mann erst richtig krank.

Was er hatte, wr ein sogenannter Zytokinsturm.

Das kann immer dann tödlich werden, wenn der Zytokinsturm gleichzeitig mit dem Coronavirus zusammenfällt.

Er hatte insofern noch Glück, dass der Virus sich bei ihm schon verabschiedet hatte, als das mit dem Zytokinsturm losging. Das hat ihn wochenlang voll aus der Bahn geworfen und es ging ihm sehr, sehr schlecht.

Ich habe nun mal nachgeschaut, was eigentlich ein Zytokinsturm ist.

Also das ist eine Überreaktion des Immunsystems.

Das muss nicht zwingend vom jetzt aktuellen Coronavirus kommen, das kann aber auch dabei passieren.

Das gab es aber auch schon vorher und ein Zytokinsturm war schon immer lebensgefährlich.

Und nun kommen mal dazu ein paar Fachinfos, die ich für Euch zu dem Thema rausgesucht habe.

https://de.wikipedia.org/wiki/Zytokinsturm

...
 Ein Zytokinsturm, synonym Hyperzytokinämie, ist eine besonders starke Form des Zytokin-Freisetzungssyndroms (CRS), von dem es sich nur in der Ausprägung unterscheidet. Dabei setzt das Immunsystem hohe Konzentrationen an entzündungsrelevanten Zytokinen frei, die wiederum Leukozyten zur Bildung weiterer Zytokine bringen (Positive Rückkopplung).[1]


Im Zuge einer Immunreaktion werden Zytokine gebildet, um weitere Immunzellen an den Ort der Entzündung wandern zu lassen und sie zu aktivieren, worauf diese ebenfalls Zytokine bilden, um die Immunreaktion zu verstärken.[2] Bei einem Zytokinsturm werden Leukozyten so stark aktiviert, dass sich die Immunreaktion nicht automatisch beruhigt, was sonst üblicherweise geschieht, wenn das Antigen nicht mehr vorhanden ist. In Folge eines Zytokin-Freisetzungssyndrom oder eines Zytokinsturms werden verschiedene Zytokine, Radikale und Gerinnungsfaktoren gebildet und Immunzellen sammeln sich am Ort der Entzündung, wodurch die Funktion eines Gewebes beeinträchtigt werden kann, bis hin zum Organversagen.
Die Symptome eines Zytokinsturms umfassen Fieber, Schwellung, Rötung, Müdigkeit und Übelkeit, die in schweren Verlaufsformen lebensbedrohlich sein können. Bei einem Zytokinsturm werden hohe Konzentrationen der Zytokine IL-6 und IL-8 sowie der Chemokine CCL2, CCL5, CXCL10 und CXCL9 gebildet.[3]


Ein Zytokin-Freisetzungssyndrom oder Zytokinsturm kann vor allem bei der CAR-T-Zell-Therapie entstehen, bei der es eine "on-target"-Wirkung darstellt, da die Therapie die T-Zell-Aktivierung zum Ziel hat. Auch bei weiteren Erkrankungen und Therapien kann es zu einer erhöhten Zytokinfreisetzung kommen, darunter bei der Graft-versus-Host-Reaktion (GVHD), beim Acute Respiratory Distress Syndrome (ARDS), bei der Sepsis,[4] beim Systemischen inflammatorischen Response-Syndrom (SIRS) und bei Infektionskrankheiten wie bei COVID-19[5], bei Ebolafieber,[6] bei der Vogelgrippe H5N1,[7] bei Pocken, oder der Hasenpest.[8][9]
Ein Zytokinsturm kann auch durch Wirkstoffe induziert werden, wie z. B. das schwerwiegende unerwünschte Ereignis in der Phase-I-Studie von TGN1412,[10] nach der Verabreichung von Interleukin-2[11] oder in seltenen Fällen bei einer Infusion von Rituximab.[12] Ein kontrollierter und limitierter "Zytokinsturm" (der dann eher einem Zytokin-Freisetzungssyndrom entspricht) wird durch die aktive Fiebertherapie mit mixed bacterial vaccines (MBV) nach William Coley ausgelöst; der Einsatz erfolgt bei onkologischen und bestimmten chronischen Erkrankungen.[13]

Therapie

Verschiedene Wirkstoffe werden zur Behandlung des Zytokin-Freisetzungssyndrom und des Zytokinsturms untersucht, darunter Corticosteroide, PPAR-Agonisten, Sphingosin-1-phosphat-Rezeptor 1-Agonisten, COX-2-Hemmer, Antioxidantien, Hemmung des Tumornekrosefaktors, Infusion von Antikörpern, Statine und Arbidiol.[14]
Der monoklonale Antikörper Tocilizumab ist seit 2017 zur Behandlung des Zytokin-Freisetzungssyndroms (und somit auch des Zytokinsturms) zugelassen.[15] Im Juni 2018 hat der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) eine Zulassungserweiterung für Tocilizumab auch für die Staaten der EU empfohlen.[16]

Geschichte

Die Bezeichnung wurde erstmals 1993 in Bezug auf eine Graft-versus-Host-Reaktion verwendet.[17]

Antikörper haben einen festen Platz in der Therapie von rheumatischen Erkrankungen und Malignomen. Im März 2006 aber erschütterte der Verlauf einer Phase-I-Studie in London die Weltöffentlichkeit: Bei sechs Probanden, die zeitgleich den Antikörper TGN1412 (Anti-CD28-Antikörper) erhalten hatten, traten innerhalb von Minuten Kopfschmerzen, Erbrechen, ein brennendes Gefühl am Körper und Fieber auf. Dann entwickelten sich fulminante Funktionsstörungen mehrerer Organe, sodass die Probanden auf die Intensivstation verlegt werden mussten. Sie überlebten, aber ein Proband lag mehrere Wochen lang im Koma.

Das Team um Prof. Dr. med. Holger Reichardt (Göttingen) hat untersucht, worauf die Effekte des Anti-CD28-Antikörpers beruht haben könnten (Journal of Clinical Investigation online: www.jci.org./articles/view/32698). Die Wissenschaftler verwandten einen Rattenantikörper gegen CD28, das Pendant zu TGN1412. Der humanisierte Antikörper war von der Würzburger Firma Tegenero Immuno Therapeutics entwickelt und von Boehringer Ingelheim hergestellt worden.

 Therapieziel: MS, Rheuma, Malignome
TGN1412 sollte für die Behandlung von multipler Sklerose, hämatologischen Tumoren und Rheuma entwickelt werden. TGN1412 und sein Pendant aus Ratten lösen – unabhängig von einer Aktivierung des T-Zellrezeptors – eine
Expansion von regulatorischen T-Zellen (Treg) aus. Treg unterdrücken die Proliferation von Lymphozyten und damit auch Autoimmunreaktionen. Reichardt und Mitarbeiter stellten fest, dass der Anti-CD28-Antikörper bei Ratten innerhalb von Minuten zu einer Umverteilung von Immunzellen führt: Diese verschwanden aus dem peripheren Blut und sammelten sich in sekundären lymphatischen Organen. In einer späteren, zweiten Phase produzierten die Lymphozyten große Mengen proinflammatorischer Zytokine. In Ratten werden diese Mediatoren – im Gegensatz zum Menschen – aber nicht ins Blut abgegeben. Bei den Probanden hatte offenbar ein Zytokinsturm die schweren Reaktionen ausgelöst, während die Nager verschont geblieben waren. Künftig, so das Paul-Ehrlich-Institut, das die klinische Studie mit TGN1412 genehmigt hatte, muss eine Prüfsubstanz, die stark in die Immunregulation eingreift, zunächst an einer einzelnen Person getestet werden. Nur wenn schwere, unerwünschte Effekte ausbleiben, darf die Substanz weiteren Menschen verabreicht werden. Dr. rer. nat. Nicola Siegmund-Schultze

Zytokinsturm

Synonym: Hyperzytokinämie

1 Definition

Eine Zytokinsturm ist eine potentiell lebensgefährliche Entgleisung des Immunsystems, bei der es zu einer sich selbst verstärkenden Rückkoppelung zwischen Zytokinen und Immunzellen kommt. Sie ist eine schwere Verlaufsform des Zytokin-Freisetzungssyndroms (CRS).

2 Hintergrund

Die genauen pathogenetischen Ursachen eines Zytokinsturms sind zur Zeit (2019) noch unklar. Wahrscheinlich entsteht er durch eine extreme Empfindlichkeit des Immunsystems gegenüber bestimmten Proteinen. In der Folge schütten T-Zellen und Makrophagen ungebremst Zytokine wie TNF-alpha, Interleukin-1 oder Interleukin-6 aus, die im Gewebe eine massive Entzündungsreaktion hervorrufen.

3 Vorkommen

Ein Zytokinsturm kann in Rahmen von infektiösen und nicht-infektiösen Erkrankungen auftreten, z.B. bei
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LG
Renate
 


Der Virologe Drosten über die Aerosol-Übertragung des Corona-Virus

Ansteckung ist vermutlich gleichbedeutend mit Tröpfchenübertragung

Also spätestens nach den beiden Sachen in der Baptisten-Kirche in Frankfurt und in der Gaststätte in Leer haben Jürgen und ich ja auch gesagt, es scheint doch sehr wahrscheinlich zu sein, dass Covid 19 eben durch über Aerosole übertragen wird.

Und das sieht auch Christian Drosten so, wie ich gerade in dem Interview mit ihm beim Deutschlandfunk gefunden habe.

Das ist ein langes Interview. Ich kann das nicht alles hier in meinen Blog übernehmen. Ich ziehe also nur mal ein paar wichtige Abschnitte raus. Ansonsten solltet Ihr das im Link lesen, falls es Euch auch interessiert und vor allen Dingen eben auch, was denn die Konsequenzen daraus werden könnten.


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Im Alltag eher aufs Lüften konzentrieren als auf ständiges Desinfizieren“25.05.2020

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Die Übertragung des Coronavirus durch Aerosole, also Schwebeteile in der Luft, gerät immer mehr in den Fokus. Sie könnte gleichbedeutend mit der Tröpfchenübertragung sein, sagte der Virologe Christian Drosten im Dlf. Regelmäßiges Lüften könne das Risiko einer Aerosol-Übertragung verringern.  
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Die Bedeutung der Aerosol-Übertragung ist schon länger in der wissenschaftlichen Diskussion. „Langsam zeigen sich anscheinend die Auswirkungen“, sagte der Virologe der Berliner Charité, Christian Drosten, im Deutschlandfunk. Das zeigten Coronavirus-Ausbrüche wie zuletzt in einer Baptistengemeinde in Frankfurt am Main oder in einem Restaurant in Leer, aber auch die wissenschaftliche Literatur. Um die Aerosol-Übertragung zu verringern, müsse die Viruslast im Raum bewegt und rausbefördert werden – etwa durch regelmäßiges Lüften. Das könne im Alltag möglicherweise entscheidender sein als Händewaschen und Desinfizieren, so Drosten. 
Zum Thema Öffnung der Schulen und Kindergärten schlug Drosten vor, jeden Lehrer und jede Lehrerin sowie jeden Erzieher und jede Erzieherin einmal pro Woche auf das Coronavirus zu testen – „als Beruhigungs- oder Servicefunktion für dieses sehr wichtige Personal“.
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Silvia Engels: Sie kennen natürlich keine Details in Frankfurt aus dieser Baptisten-Gemeinde, aber es gab ja zuletzt einige Fälle, die Furore machten, denn dort haben sich offenbar viele Menschen gleichzeitig in geschlossenen Räumen aufgehalten, und sie haben nach eigenem Bekunden Abstand gehalten und Desinfektionsmittel benutzt. Dennoch wurden sie infiziert. Zeigt das, dass die Ansteckungsgefahr durch das Virus noch höher ist als gedacht?
Christian Drosten: Ich glaube, dieses Virus ist sehr ansteckend. Das wissen wir ja schon lange. Die Frage ist aber natürlich genau, wie es infiziert, und da kommen natürlich im Laufe der Zeit neue Informationen zusammen – nicht nur aus diesen Einzelbeobachtungen von solchen Ausbrüchen, sondern auch aus der wissenschaftlichen Literatur. Und es mehrt sich hier der Eindruck, dass wir zusätzlich zur Tröpfcheninfektion auch eine deutliche Komponente von Aerosolinfektionen haben. Das ist etwas, das schon seit Wochen im Prinzip besprochen und in der Diskussion ist, aber jetzt langsam zeigen sich anscheinend die Auswirkungen davon.
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Engels: Sie haben es angesprochen: Die Ansteckungsgefahr über Aerosole, lange in der Luft fliegende Schwebeteilchen mit Viruslast, das wird von Forschern nun schwerwiegender gesehen als noch vor einigen Wochen. Was tun dagegen?
Drosten: Na ja, man kann natürlich sich schon Dinge überlegen, die aber im Moment noch nicht in Richtlinien umgesetzt sind. Das ist immer ein bisschen das Problem, das wir da haben. Wenn man eine gute Vorstellung von diesen Infektionsmechanismen hat, dann kann man Hinweise geben. Nur dann kriegt man immer gesagt, aber das steht doch nirgends in einer Richtlinie. Das schleppt also nach, dieses Verfassen von Richtlinien.
Aber ganz einfach gesprochen: Wenn es denn so ist, dass ein Virus in der Raumluft steht, dann muss diese Raumluft natürlich bewegt werden und herausbefördert werden. Das heißt, man macht das Fenster auf, setzt da einen großen Ventilator rein, der die Luft nach draußen bläst, und macht die Tür einen Spalt auf. Dann kann man natürlich so einen Raum auch entlüften und kann sicherlich auch so eine Aerosolkomponente verringern.
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Engels: Das heißt, generelle Einschränkungen, dass man Treffen in schlecht gelüfteten Restaurants und überhaupt Sitzungen in Räumen unterlässt, dass man Gottesdienste mit Gesang nicht zulässt, vielleicht Chorproben generell nicht. Das kann man im Einzelfall, wenn man dann doch gut durchlüften kann, durchaus zulassen, oder sollte man hier doch wieder über generelle Einschränkungen nachdenken?
Drosten: Na ja, diese Begriffe Zulassen und Einschränkungen, das sind solche Verantwortungsbegriffe, behördliche Begriffe, und da muss jemand dann auch dafür geradestehen, wenn dann trotzdem etwas passiert ist. Ich bin hier jetzt als wissenschaftlicher Experte in der komfortablen Situation, einfach erklären zu können, wie die Dinge wahrscheinlich sind nach neueren Daten. Da kann man dazu sagen: Wir haben im Laufe der Zeit immer mehr Hinweise aus der Wissenschaft bekommen, dass es diese Aerosolausscheidungen gibt. Und zwar sowohl durch direkte Messung – was gibt ein Patient von sich, mit einer technischen Apparatur gemessen –, wie auch durch diese Ausbruchsuntersuchungen, wo man einfach immer mehr sagen muss, das muss über eine Aerosolinfektion gelaufen sein. Das sind nicht nur Beobachtungen in Deutschland, sondern in vielen anderen Ländern.
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Wie macht man daraus jetzt aber was? Das ist das große Problem. Ein Ansatz dazu ist, natürlich zu sagen: Jeder darf das im Einzelfall entscheiden in der Fläche, jedes Gesundheitsamt darf sich selbst seinen Reim machen auf die Situation und sagen, wie es damit umgehen will. Aber ich glaube, das trägt nur ein Stück weit. Ab irgendeinem Zeitpunkt brauchen wir einfach vielleicht auch eine große Überarbeitung unserer jetzigen Richtlinien anhand neu aufkommender Vorstellungen zum Infektionsmechanismus, und dazu muss man einfach jetzt anerkennen, die Aerosolübertragung spielt eine wichtige Rolle. Sicherlich die Tröpfchenübertragung spielt auch weiterhin eine Rolle. Das ist ja die Übertragung, bei der man an diese anderthalb Meter Abstand denkt. Aber im Gewichtsverhältnis zur Aerosolübertragung ist das wahrscheinlich eine geringere Komponente. Vielleicht ist das so ungefähr gleichbedeutend, nur mal so vom Gefühl. Ich kann das auch nicht quantifizieren. Aber die direkten quantitativen Messdaten, die suggerieren, dass ungefähr genauso viel von sich gegeben wird im kleintropfigen Aerosol wie im großtropfigen Tröpfchennebel.
Und wo man auch noch mal hinschauen muss, ist die ganze Überlegung zu Desinfektionsmitteln, zu ständigem Händewaschen. In diesem Bereich ist es nun nicht so, dass im Laufe der Zeit mehr wissenschaftliche Daten aufkommen, die das bestätigen. Hier will ich mal vorsichtig sagen: Vielleicht wenn man einen Bereich zu Gunsten eines anderen Bereichs unterbetonen will und da mal lieber ein bisschen weniger drauf achten will und weniger investieren, dann wäre das wirklich dieser Desinfektionsmittel-Bereich im Alltag. Ich will jetzt nicht sagen, im Krankenhaus. Da ist es eine ganz andere Überlegung. Aber im Alltag sollte man sich eher vielleicht aufs Lüften konzentrieren und weniger auf das ständige Wischen und Desinfizieren.
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 Der Rest vom Text hat nun auch viel mit den ersten praktischen Überlegungen zu tun .. auch sehr viel, wie man das in den Kitas und Schulen machen könnte.

Also bitte dann da mal reinlesen, um alles zu erfahren, was es da inzwischen an Infos gibt.

LG
Renate


Saure Eier (Fotos sind leider nichts geworden)

Nachtisch: Apfel, Kiwi und Apfelsinensaft

Saure Eier sind ein ganz altes Gericht, das ich von meiner Oma kenne, die früher in Pommern zu Hause war.

Als Beilage koche ich uns dazu immer eine Portion Salzkartoffeln.

Die Sauren Eier gehen so:

Zuerst habe ich uns gestern 10 Eier hartgekocht. Dann habe ich in einer Pfanne aus etwas Olivenöl, etwas Rapsöl, etwas Essig und etwas Zucker die Grundlage zum Kochen aufgesetzt. Soll süß-sauerlich schmecken, müsst Ihr nach Geschmack selbst abschmecken.

Danach habe ich eine rote Zwiebel abgepult und gehackt und dazu getan, dann eine kleine Packung Schinkenwürfel, bisschen durchbraten. Dann habe ich die Eier abgepult, in Scheiben geschnitten und dazu getan, Nochmal etwas durchbraten und zu den Kartoffeln servieren.

Zum Nachtisch bei unseren beiden Brotmahlzeiten gab es gestern bei uns zum 1. Frühstück einen Apfel und eine Kiwi und nachmittags dann für jeden ein kleines Glas frisch gepressten Apfelsinensaft.

Guten Appetit
Renate

Montag, 25. Mai 2020

Schnelle Küche mit Königsberger Klopsen

Zum Nachtisch gab es beide Male Süßkirschen

 Mittag machen war gestern mal ganz einfach.

Ich habe uns nur eine Portion Salzkartoffeln gekocht und dazu zwei Kochbeutel mit Königsberger Klopsen warm gemacht.

Und zum Nachtisch gab es bei beiden Brotmahlzeiten für jeden eine Schüssel Süßkirschen.

Guten Appetit
Renate

Sonntag, 24. Mai 2020

Pilzsuppe mit Quark-Knoblauch-Brötchen

Nachtisch: Mandarinen-Torte und frische Erdbeeren

 Gestern war Mittag bei uns mal wieder rein vegetarisch.

Für die Pilzsuppe habe ich zuerst ganz wenig Wasser in einem Topf zum Kochen aufgesetzt, dann da 2 Dosen Pfifferlings-Cremesuppe reingetan und 1 flüssige Schlagsahne. Dann habe ich in einer Pfanne nebenbei in einem Mix aus Olivenöl und Rapsöl ein gehackte rote Zwiebel und jeweils eine Schale weiße und braune Champignons, die ich klein geschnitten hatte, gebraten und mit in die Suppe getan, kurz kochen lassen, dann noch ein Beet Kresse draufgeschnippelt und dann aber gleich den Herd ausgemacht.

Dazu habe ich uns im Backofen fertig gekaufte Quark-Knoblauch-Brötchen nur aufgebacken.

Nachtisch gab es gestern nur einmal, weil Jürgen früh nen Textauftrag hatte und ich erst nach dem 2. Frühstück einkaufen war. Da gleich üppig, nämlich für jeden ein Stück Mandarinentorte (fertig gekauft) und noch frische Erdbeeren.

Guten Appetit
Renate

Samstag, 23. Mai 2020

Hähnchenbrustfilet mit Rotkohl, Kartoffeln und Soße

Nachtisch: Rote Grütze mit Milch und Nussjoghurt mit Kirschen

 Die Hähnchenbrustfilets waren schon fertig mariniert und gewürzt. Die habe ich nur in einem Mix aus etwas Wasser, Olivenöl und Rapsöl geschmort.

Dazu hatte ich noch einen Rest nur aufgewärmte Sahnesoße. Dann gab es noch eine Portion Salzkartoffeln.

Für den Rotkohl habe ich ganz wenig Wasser mit Olivenöl und Rapsöl in einem kleinen Topf zum Kochen aufgesetzt, eine kleine Dose Rotkohl dazugetan, 1 Apfel geschält, entkernt, klein geschnitten und dazu getan, 1 rote Zwiebel abgepult, gehackt und dazu getan und alles durchkochen lassen.

Ich hatte noch einen Rest selbst gemachte Rote Grütze da (Rezept siehe 2 Tage vorher), die gab es beim 2. Frühstück mit Milch zum Nachtisch.

Abends hatten wir als Nachtisch zu unseren Broten Nussjoghurt mit Sauerkirschen.

Guten Appetit
Renate

Wenn nicht Corona, sondern die Corona-Regeln töten

Ein neuer furchtbarer Facebook-Fund zu diesem traurigen Thema

 

Leider   lassen sich nur einige von hunderten von Kommentaren, auch vom Pflegepersonel, dem der Mund verboten wird unter Androhung von Kündigung, hier rein kopieren. In den Link reinzugehen und selbst zu lesen, dauert lange, aber lohnt sich wirklich.

Traurige Grüße
Renate


Dazu der Facebook-Link und noch ein paar Kommentare, die man dort unter diesem Post findet:


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Gaby Strube Jesse James Das liegt au h daran.... Das es zu wenig Fachpersonal in den Seniorenheimen gibt.... Und allgemein zu wenig Personal.. Die für die Senioren fürsorglich da sind... Es ist alles sehr.. Sehr traurig.... Es zählt nicht mehr der Mensch.... Nur die schwarzen Zahlen... Der Gewinn....
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Pia Fischer Ja so ist es. Sie sterben an Einsamkeit, wir dürfen seit 8 Wochen nicht zu Besuch ins Heim, das macht so traurig und es passiert nichts 😠
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Volker Tschöpe Ja es ist schlimm wie die Bewohner darunter leiden ich selbe betreibe ein Pflegeheim und finde es schrecklich die momentane Situation aber wir werden vom Staat dazu gezwungen sonst werden hohe Geldstrafe vergeben wenn wir uns nicht daran halten echt schrecklich
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  • Manuel Sascha Rügamer Traurig aber wahr und sicher kein einzelfall..

    Die Senioren sterben nicht am Virus sondern an der Einsamkeit bedingt durch die Drecks Besuchssperre!!
    7
  • Nessi Megie Wo ist die menschlichkeit???alle bundesräte sollten auch mal so leiden sorry..
    5
    • Thomas Nehmer welche Menschlichkeit????? Jedes Tier benimmt sich vernünftiger wie diese Flachmaaten in der Politik und Wirtschaft
      Ich kann nicht soviel fressen wie ich kotzen muss angesichts dieses Posts Mein Beileid an die Hinterbliebenen......
      ...

      Margaretha Reitmeier Ich finde nur noch traurig. Gott sei dank lebst meine Mutter noch im eigenen Haus und niemand konnte mir verbieten, meine Mutter zu versorgen und für sie da zu sein. Sie sagt immer wieder wie wichtig ihr die besuche sind und waren und dass sie vor der Einsamkeit mehr Angst habe als vor dem coronavirus.
      ...

        Ludovico Bagli Ruhe in Frieden . Leider bist du durch die Schuld von Verbrechern Gestorben
        6
      • Petra Kraft Meine Mutter wäre auch verzweifelt wenn man sie im kkh nicht besucht hätte.
        ...

          Pia Die Richtig so... Wer hat bitte die Menschen gefragt in den Heimen ob sie das wollen?
          Ich komme aus der Pflege...
          Die lieben Menschen in den Heimen möchten lieber Ihre Familien sehen und glücklich gehen dürfen als vereinsamt.
        • Simone Weiß Meine Schwiegermutter lebt in der Seniorenresidenz und darf einmal pro Woche für 45 Minuten einen festgelegten Besucher empfangen. Dies ist ihr Sohn, mein Mann. Er darf ihr dann im Besucherzimmer mit 1,5,m Mindestabstand gegenüber sitzen, beide müssen Mundschutz tragen. Ein Wachhund sitzt dabei und passt auf, dass sie sich nicht zu nahe kommen. Eine Umarmung ist also nicht drin. Die alte Dame ist 90 Jahre und hat ihr Leben gelebt. Sie wird nicht an Covid sterben, sondern an Einsamkeit.😥
          ...

          Claudia Hennecke So war es auch bei meinem Vater, als einer der Pfleger den Virus ins Pflegeheim schleppte war dieses sich krank und alleine fühlen der Anlass für meinen Paps Essen und Trinken einzustellen und ganz schnell zu gehen 😓😢😰
          ...

          Anet Heinrich Diese Regierung ist das letzte, das ist kein Schutz das ist Folter...
           Anet Heinrich Diese Regierung ist das letzte, das ist kein Schutz das ist Folter...
          ...

            Thomas Ruhland Meine Mutter sollte eigentlich jetzt ins Heim. Bei dem ganzen Zirkus bleibt sie Zuhause. Warum?Denkt selber nach.Sie geht vor die Hunde, wenn sie ihren Sohn nicht mehr sehen darf.Und mir bricht es das Herz.
          • Bettina Röntgen Das stört Herrn Spahn leider gar nicht ! Zu groß scheinen seine Deals im background zu sein !
            ...

              Christina Wiktor Unfassbar, was den alten Menschen angetan wird😡😡meine Mom liegt seit dem 6.4 im KH, kein persönlicher Kontakt, das ist für beide Seiten unsagbar traurig😢😢und macht mich mittlerweile auch richtig wütend😫😫
            • Gabriele Hastenteufel Das schlimme ist das viele Menschen in Altersheimen Leben und an Demenz erkrankt sind 😔und seit Wochen ihre lieben nicht mehr gesehen , gehört haben 😪 Sie nimmer sehen, und erkennen werden 🥺WARUM🥺
              ---
              ...

                Claudia Hennecke Und das schlimmste ist, wenn man diese Vorgehensweisen in Frage stellt oder gar noch anprangern wird man als Verschwörer und Egoist hingestellt der ja eh überall nur aneckt... Diese Spaltung, wie sie gerade vorangetrieben wird empfinde ich als furchtbar bedrückent
              • Dirk Eichhorn-Mödel Auch, und gerade Menschen in hohem Alter müssen entscheiden dürfen, ein Risiko einzugehen und ihre Angehörigen zu sehen oder in Isolation das Lebensende zu erwarten.
                Ich glaube ernsthaft, dass ein 90 jähriger, eine 90 jährige das selbstbestimmt entscheiden müssen dürfen. Mein dementer Großvater starb, nicht an Corona, sondern an der Einsamkeit!
                ...

                Inge Raum Meine Mutter ist 94 und ich durfte noch nicht mal sie zum Geburtstag besuchen, da das Heim zu ist und sie dann sowas wie einen Käfig bauen müßten wo Mutti dann drin sitzt und ich von draußen ihr zuwinke. 😭😭😭😭 Also bin ich daheime geblieben 😭😭😭🤬🤬🤬🤬
                ...

                Margaretha Reitmeier Das sagt Mama auch. Sie ist zwischen zwei Weltkriegen geboren, hatte eine beschissene Kindheit, den Vater im zweiten Weltkrieg verloren und als halbwaise es nicht leicht gehabt. Früh geheiratet, fünf Kinder groß gezogen und allen fünfen geht es gut bis bestens. Sie haben gegen Armut und Trostlosigkeit gekämpft, haben Deutschland nicht in Schutt und asche liegen gelassen, sie haben nie den Kopf in den Sand gesteckt und vor allen Dingen haben meine Eltern niemals das eigene denken aufgegeben und sind blendern gefolgt. Sie sind keine Millionäre geworden, aber wir hatten immer zu essen, waren immer ordentlich gekleidet und trotz Schulgeld haben sie uns auf die höhere Schule geschickt oder die Musikstunden bezahlt. Ohne staatshilfe. Und jetzt haut den tapferen alten Menschen der Staat voll eins rein. Sie werden weggeschlossen, sollen ihr essen wie Aussätzige vor die Türe gestellt bekommen. Eine Nachbarin hat meiner Mama an Ostern ein kleines Osterfest vor die Türe gestellt. Das war so eine liebe Geste. Sie hat sich so sehr darüber gefreut. Die eigenen Kinder hatten Angst, man könnte sich bei ihr anstecken oder sie anstecken. Ich wurde angefeindet, weil ich meine Mutter ständig besucht habe, aber die "jungen" feiern Party, als ob der Corona nur was für die alten ist. Die sind widerstandsfähiger als man glaubt. Wir "jungen " sollten mal wieder herz und Hirn einschalten.
                ...

                Anke Anke Das war nicht fein von dir Mandy. Hier ging es nicht um die 91 Jahre, sondern darum, dass man seine Oma oder Opa oder Mutter oder Vater nicht besuchen darf, wegen eines von Mergel und Co gemachten Virus. Wäre es meine Mutti gewesen, hätte ich Tote aufstehen lassen...Niemand hätte sich mir in den Weg stellen können, meine Mutti hinüber zu begleiten. Das ist einfach nur sehr traurig was hier mit den Menschen gemacht wird
                ...

                  Samra Cejvanovic Genau so ist es meiner Oma auch ergangen. Unfassbar traurig 😔
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