Montag, 23. Mai 2016

Über den Umgang mit Tafel-Almosen

- Nur im Notfall und nur mit Vorsicht zu "genießen" -


Ich möchte heute mal ein Thema aufgreifen, das sicher auch viele Menschen gut kennen, die Hartz IV oder Sozialhilfe, wenig Rente oder ergänzende Leistungen dieser Art zu einem kleinen Einkommen bekommen.

Dabei geht es um die Almosen, die man sich von den inzwischen ja doch von vielen Menschen genutzten Tafeln umsonst holen kann.

Jürgen und ich haben nur im Jahr 2011 einmal einige Wochen Erfahrungen mit Tafel-Ware gemacht und das nur in unserer Kleinstadt Preetz.

Ich habe mir von einigen Leuten sagen lassen, dass es an anderen Orten wie beispielsweise in Kiel auch Tafeln gibt, die relativ frische Sachen verteilen.

Es gibt wiederum auch viele andere Orte, wo es gar keine Tafeln gibt wie auf dem flachen Land.

Generell halte ich von der Unsitte, sich darauf zu verlassen, dass Menschen ja zur Not bei den Tafeln was zu Essen kriegen, überhaupt nichts.

Viele Menschen, die vom Existenzminimum leben müssen, arbeiten ja auch und hätten gar nicht die Zeit, zu den Zeiten bei den Tafeln Schlange zu stehen, wenn die geöffnet haben, was zumindest hier in Preetz mitten am Tag ist und für viele berufstätige Hilfe-Empfänger ohnehin nicht relevant, sondern nur für die, die gar nicht arbeiten oder aber so, dass sie an diesen Tagen am frühen Nachmittag Zeit haben.

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Unsere persönliche Erfahrung war folgende:


Es gab bei den Tafeln viele Lebensmittel gar nicht, sondern nur solche Sachen, die eben schnell alt oder schlecht werden oder wenn Konserven, dann solche, die schon lange abgelaufen waren.

Obst und Gemüse war grundsätzlich überaltert, welk, schlaff und da Ernährungslehre mein Hauptfach auf dem Fachgymnasium war, nach dem, was ich über die Frische bei solchen Sachen gelernt habe, so alt, dass es dabei grundsätzlich zu sehr hohen Vitaminverlusten gekommen sein muss.

Milchprodukte wurden meistens nur an Familien mit Kindern verteilt, waren sehr knapp, wie alt kann ich deshalb nicht sagen.

Bekam man Wurst, Fleisch, Salate oder dergleichen, waren die immer !!! längst abgelaufen und lagen über dem Verfallsdatum.

Brot war meistens auch sehr alt und zum sofortigen Verbrauch bestimmt, da Brot sehr schnell anfängt zu schimmeln .. schmeckte dann auch entsprechend nicht mehr wirklich gut. Das gleiche bei Kuchen und Gebäck.

Getränke gab es eigentlich nie und Konserven oder Tütenware ab und zu und wenn, dann waren diese Sachen grundsätzlich längst abgelaufen.

Generell war es selten möglich, nur mit Tafelware was zu kochen. Ich musste das also ergänzen. Oft wäre es billiger gekommen, gleich etwas anderes aber frisch komplett einzukaufen und zu kochen als diese Ergänzungskäufe zu bezahlen. Man braucht oft viel Fantasie, um aus diesen Almosen irgendwas herzustellen, das auch komplett ist.

Es war auffällig, dass sich unten den Tafel-Kunden ungewöhnlich viele Menschen mit offensichtlichen Alkoholproblemen befanden. Der Umgangston des Personals mit diesen Menschen war entsprechend harsch, was mich am meisten erschreckt hat.

Sobald Jürgen und ich einen Job und damit Freibeträge übrig hatten, sind wir nicht mehr zur Tafel gegangen.
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Ich würde unter diesen Umständen sagen, wenn man in die Lage gerät, dass man sich wirklich bei den Tafeln was zu Essen erbetteln muss, dass es sehr wichtig ist, sich diese Ware sehr genau anzuschauen und bei jedem Zweifel, ob es vielleicht nicht mehr gut ist, sofort wegzuwerfen, denn eine Lebensmittelvergiftung ist kein Pappenstiel.

Ich würde auch sagen, dass es sich niemand zur Gewohnheit machen sollte, sich nur oder fast nur von Tafelware zu ernähren, denn alleine die Vitaminverluste dieser Nahrungsmittel müssen auf Dauer dazu führen, dass es zu Mangelerscheinungen kommt.

Besonders Kinder und alte Leute sind stark gefährdet, wenn man bei abgelaufener Ware doch übersieht, dass vielleicht schon zu viele schädliche Keime darin enthalten sind und können, wo ein gesunder Erwachsener oder Jugendlicher vielleicht nur einen Durchfall bekommt oder sich übergeben muss, mit Pech an sowas sogar sterben.

Niemand sollte Tafelware horten, das ist ganz wichtig, sondern es ist notwendig, diese Dinge so schnell wie möglich zu verbrauchen. Noch schlimmer ist es, wenn man unter Umständen keinen Kühlschrank hat oder er nicht funktioniert, weil vielleicht der Strom abgestellt wurde, was in Deutschland ja immer häufiger passiert, denn dann hält sich diese Ware gar nicht mehr, schon gar nicht im Sommer.
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Ich kommt auf dieses sensible Thema deshalb, weil mir Jürgen vor ein paar Wochen etwas erzählte, was mich sehr nachdenklich gemacht hat, leider auch in Bezug auf den Tod meiner Mutter im Jahr 2011.

Ich habe mich da zu fragen begonnen, ob ich nicht eine Teilschuld daran trage, weil ich da jemand zu sehr vertraut habe, die laufend damals hier unseren Kühlschrank ausräumte und uns dann als kleinen Ausgleich zuweilen irgendwas von der Tafel mitbrachte. Sie wohnte damals bei uns mit im Haus und ich wurde sie einfach nicht los. Jürgen und ich waren da wohl etwas zu sanft. Das führte oft dazu, dass wir diese Tafelsachen damals auch brauchten, weil so ein Dauergast ein großer Kostenfaktor in unserem Hartz-IV-Haushalt war, selbst dann, als meine Mutter noch lebte und das Pflegegeld ja ein kleines Extra war.

Kurz vor Mamas Tod machte ich uns so eine Schlauchsuppe von der Tafel warm, die uns diese Person damals mitgebracht hatte. Mama starb zwar an Nierenversagen, aber ich hatte Tage vorher eben das Gefühl, sie hätte eine Magengrippe, musste sie schließlich in die Klinik bringen, weil das Erbrechen nicht mehr aufhörte, und dort ist sie an Nierenversagen gestorben. Meine Mama war alt, 91 Jahre alt. Dennoch plagen mich nach der Schilderung meines Mannes vor 4 Wochen nun Zweifel, ob nicht Salmonellen oder dergleichen in besagter Suppe, die Jürgen und ich vertragen haben mögen, da jünger und gesünder, bei einer alten Frau wie meiner Mama dieses Nierenversagen ausgelöst haben könnten.

Warum mich dieser Gedanke plagt, das hat folgenden Grund.

Jürgen transportierte bei einem Umzug einen proppevollen Kühlschrank, der sich, da er dabei war überzugehen, kaum noch von einer Wohnung in die andere bringen ließ, so voll war der, und zwar voll von teils uralter Tafelware, die sicherlich aus wochen- oder gar monatelangem Horten da hinein gekommen war.

Die Person, die diesen Kühlschrank so voll geproppt hatte, hat es an sich, einen riesigen Bekanntenkreis zu pflegen und reihum die Leute dann zu besuchen, hingegen in ihre eigene Wohnung eigentlich keinen reinzulassen. Ich weiß von etlichen anderen Frauen, dass es für sie normal ist, sich in jedem Haushalt so frei zu fühlen, ohne Scheu alles auszuräumen. Sie bringt dann aber immer als kleines Geschenk "was von der Tafel mit".

Ich habe jetzt, wo ich nun von ihrnach ihrem Umzug hier weg im Jahr 2012 nicht mehr täglich Besuch bekommen habe, sondern nur noch gelegentlich, fast immer diese Sachen von der Tafel später weg geschmissen, weil sie mir sowieso nicht geheuer waren, nur selten mal verbraucht, wenn ich es für eher ungefährlich gehalten habe.

Ich weiß, dass dieses Verteilen von Tafelware bei ihren vielen Bekannten für sie normal ist. Sie kocht nicht gern oder eher gar nicht, bringt dann eben dieses Zeug mit und wird dann halt meistens von den anderen Leuten mit Normalware aus dem Laden bekocht.

Ich frage mich nach der Schilderung meines Mannes, wie sie Tafelware in ihrem Kühlschrank hortet statt es sofort zu verbrauchen, was ja sein müsste, wie alt das Zeug zuweilen wohl schon war. Bei so einem Verhalten verliert man doch auch den Überblick.

Tja .. ich werde wohl damit leben müssen, mir heute zu sagen, ich hätte ihr nicht vertrauen dürfen, als ich Jürgen, Mama und mir damals kurz vor Mamas Tod diese Schlauchsuppe warm gemacht habe .. ich werde nie erfahren, wie alt die schon war. Läden wie Sky geben diese Suppen ab, wenn sie nicht mehr frisch sind .. es steht da, weil sie in einem Sonderregal angeboten werden, nichtmal ein Verfallsdatum drauf. Es ist ja keine industriell verpackte Ware.

Natürlich müssten solche Suppen, wenn sie von der Tafel stammen, gerade weil nichts drauf steht, sofort gegessen werden und dürfen ganz sicher nicht länger als allerhöchstens ein paar Tage noch im Kühlschrank aufgehoben werden. Auch eingefroren würde ich so etwas nicht trauen, denn unbegrenzt einfrieren darf man sowas doch auch ganz sicher nicht.
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Tja ... wenn jemand von Euch mal Almosen von den Tafeln holen und davon leben muss, bitte seid vorsichtig damit, hortet das nicht, sondern esst es sofort auf und hebt es nicht länger auf als bis zum nächsten Tafel-Tag.

Und bitte seid besonders vorsichtig mit Tafelware, wenn in Eurem Haushalt alte Menschen oder Kleinkinder leben.

Und nochwas ... lebt nie grundsätzlich davon, Eure Familie braucht frische Vitamine und nicht ständig abgelaufene Ware.

LG
Renate

Kommentare:

  1. Hallo!Ich bin rein zufällig auf diesen Text getroffen und bin echt perplex!Zunächst einmal möchte ich erwähnen das auch ich Sozialgeld bekomme und dieses in der Tat nicht reicht um alle Ausgaben zu decken. Aus diesem Grunde bin auch ich zweimal die Woche auf die Tafel angewiesen.Ich finde es ehrlich gesagt unmöglich in welch einer Form Du Dich hier über die Tafel Preetz äußerst. Ich bin dankbar für die Tafel Preetz eV und das was sie machen. Sicher kommt es dort auch mal vor das ein Stück Gemüse oder Obst nicht gut ist oder nicht gut aussieht. Aber mir bleibt es letztlich selber überlassen, ob ich es mitnehmen und verarbeiten möchte oder nicht. Es wird dort keinem etwas aufgezwungen. Und die Tatsache das ich dort Eier bekomme die von umliegenden Bauern gespendet werden, Brot in großer Auswahl (mit unter sogar aus dem Bioladen), mehr als reichlich an Salaten (nicht immer aber vielfach besser als im Discounter)und Obst. Ich bekomme dort aber auch weit mehr. Hin und wieder gibt es in der Tat auch mal Dosenwaren (wohl gemerkt nicht abgelaufen) und Tütenprodukte. Ich erhalte dort ebenso aber auch Kartoffeln, Waschmittel, Hygieneartikel und gelegentlich Getränke. Ja wir bekommen dort auch Käse-, Joghurt-, Wurst- und Fleischwaren! Ja das MHD ist dann oft auch schon abgelaufen. Und genau da komme ich zu meinem Grund warum ich diese Stellung abgebe.Offensichtlich kannst Du das Studium welches Du gemacht hast nicht im Bereich Ernährung abgelegt haben. Denn dann würdest Du wissen das die Waren noch lange nicht abgelaufen sind nur weil das MHD erreicht ist. Du gehörst dann wohl auch zu der Wegwerfge-sellschaft.Es ist bereits mehrfach bewiesen worden durch Sendungen wie "MARKT" oder WISO das speziell bei Joghurt das Produkt noch gut 6 Wochen länger verzehrbar ist ohne zu erkranken! Bei Wurstwaren gilt ebenfalls das man es gut 2 Wochen länger genießbar ist und nicht schlecht. Es ist auch schon ziemlich lange bekannt das es sich bei dem MHD überwiegend um verkaufsstrategische Aspekte handelt.Wenn es so schlecht bei der Preetzer Tafel, ja gar schon gefährlich wäre frage ich mich erstens warum so viele dort immer wieder hinfahren und zweitens hätte es dann bestimmt schon Einschreitungen von rechtlicher Seite gegeben! Im Gegenteil erst in diesem Jahr konnte die Tafel Preetz eV wieder einen großzügigen Scheck in Empfang nehmen.

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  2. Wußte nicht das es eine Zeichenbegrenzung gibt!
    Hier der Rest:
    Ich habe mir die Mühe gemacht und mir weitere Berichte durchgelesen und einige deiner Rezepte begutachtet.Deine Interpretation von gesunder ausgewogener Ernährung sieht wohl wie folgt aus: Tüte oder Dose (deshalb forderst du dieses wohl auch speziell mehr bei der Tafel) aufmachen, nach Anleitung erhitzen, Sahne drüber geben und fertig.Deine Kenntnisse von gesunder Ernährung sind mindestens so gut wie meine über die katholische Kirche; wobei ich darüber in der Tat schon das ein oder andere Wissen erlangte!Ebenso habe ich den Bericht aus dem Februar 2015 gelesen in der Kategorie "UNSERE SITUATION"! Dort wolltest Du darüber berichten wie es ist arm zu sein, wie man dazu gekommen ist und wie man sich einigermaßen gesund ernährt und fit bleibt!Bis heute hast Du dazu keine Ergänzung gebracht! Vielleicht hättest Du mal mehr Zeit damit verbracht den Gründen dafür auf die Spur zu kommen dann hättest Du vielleicht auch nützliche und hilfreiche Tips abgeben können.Egal zu welchem Thema ich etwas gelesen habe bin ich immer mehr zu dem Entschluß gekommen, das Du nur ein Blender zu sein scheinst. Du versuchst durch diesen Blog offensichtlich nur bekannt zu werden. Ich finde es unverschämt in welcher Form Du diesen Blog; der für mich einen durchaus gewichtigen Namen trägt - Hartz IV-Rezepte und bezahlbare Gesundheitstipps! - für deine eigenen Feld- züge benutzt. Ob es deine Freunde waren! Über alles und jeden hast Du einen negativen Text zu verfassen. Du be- treibst übelste Nachrede!Was gibt Dir das Recht über andere zu urteilen. Du hast hier ein sehr offenes Profil, da habe ich mir mal ein paar Bilder angesehen! Du solltest Dir nicht das Recht herausnehmen über andere zu reden!Du hast studiert und dein Fachgebiet war Ernährung! Du willst über fit sein schreiben? Was hälst Du davon wenn ihr das Auto wieder abgebt, Du nur noch läufst (dein Körper wird es Dir danken!) und vor allem anfängst deine Wohnung in einen Lebensraum zu bringen in dem man nicht krank wird. Es ist frech hier öffentlich mehr oder weniger anderen Leuten schon fast nachzusagen sie würden am Tode der Mutter vielleicht ein Stück weit mit beteiligt zu sein. Das ist DREIST! Mal überlegt das sie vielleicht erkrankte weil in deiner Wohnung weit schlimmere Bakterien lagern als in welkem Salat! Da du ja jetzt aber durch dein so großartiges und erfolg-reiches Bloggen zu der Garde Mensch gehörst die sich nicht mehr bei er Tafel anstellen muß, brauche wohl ich keine Angst zu haben irgendwelche Krankheiten durch Dich dort zu erlangen! Und merkst etwas: ES TUT WEH WENN MAN BELEIDIGT WIRD!Viel-leicht besinnst Du Dich einfach mal und schaltest das studierte Köpfchen.
    Tanja Herold (kein Blogger sondern ein aufmerksamer Leser)

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  3. Nee .. Du bist hier nicht zufällig gelandet, sondern entweder die Person, die ich meine oder aber sie hat Dich her geschickt.

    Nach so vielen Jahren sollte diese Person, die in Preetz ihren Realschulabschluss auf der Friedrich-Ebert- oder Hermann-Ehlers-Schule .. jedenfalls nicht auf der Theodor-Heuss-Realschule, sondern ner Hauptschule gemacht hat ... ja ja sowas kommt vor ... sollte dann eigentlich auch wissen, dass ich gar nicht Ernährungslehre studiert habe, sondern das nur eins meiner Hauptfächer im Abi war nebst Biologie .. aber mit so guten Noten, dass es dann nach dem Abi mit 1,9 fürs Psychologie-Studium reichte.

    Beste Frau .. die Person, die ich meine, saugt in ihrer Wohnung bei einmal Füttern ihrer Meerschweinchen mehrmals Staub und erwartet demnächst ein Kind, das Unordnung schafft.

    Sie lässt so gut wie nie jemand in ihre Wohnung, sondern feiert sogar ihren Geburtstag bei anderen Leuten .. denen sie dann grundsätzlich Tafelware mitbringt.

    Ich kenne viele ihrer aktuellen oder tief enttäuschten verflossenen Freundinnen, mit denen sie genauso oder schlimmer umgegangen ist wie mit uns.

    Sie hat ne Putz-Phobie .. sie hat laufend andere Männer, wozu auch zum Teil die ihrer besten Freundinnen gehört haben .. und sie hatte mal nen Schlüssel zu unserer Wohnung, den wir ihr wieder weg genommen haben, weil sie danach erstens keine Klingel mehr kannte, und als ich ihn deshalb wieder haben wollte, dann in unserer Abwesenheit hier gewesen sein muss, um Dinge am PC meines Mannes zu tun, die offensichtlich dafür sorgen sollten, dass er wütend auf mich wirkt.

    Ich hab sie dennoch wieder in mein Umfeld gelassen .. wie sicher viele Menschen, die schon genauso wütend den Kontakt abgebrochen haben wie wir jetzt.

    Du kennst meine Wohnung nicht, sie aber ja.

    Ich habe noch nie eine Tanja Herold in meine Wohnung gelassen.

    Wieso also postest Du unter einem falschen Namen ????

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  4. Es geht hier übrigens darum, darauf aufmerksam zu machen, dass Tafelware schnell verbraucht werden muss.

    Und nein, das Verfallsdatum hat keine verkaufsfördernden Gründe .. ich habe nämlich früher jahrelang auch im Vertrieb einer Fleischwarenfabrik gearbeitet und weiß genau, welchen Sinn das Verfallsdatum hat. Deshalb liegt es bei Milch, Fleisch oder gar Fisch auch anders als bei Konservendosen, wo so schnell nichts schlecht wird.

    Ich weiß zwar auch, dass manche Dinge sich länger halten können. Sie müssen es aber nicht, denn genau dafür ist das Verfallsdatum da .. es ist ein Mindesthaltbarkeitsdatum, auf das man sich verlassen kann.

    Danach kann !!!!! was schief gehen, muss es aber nicht grundsätzlich.

    Diese Frau allerdings hebt Tafelware, wie mein Mann, der ihr erst vor einem Monat noch beim Umziehen geholfen hat .. zum Dank ist sie uns dann danach in den Rücken gefallen, aber sowas von ... es war übrigens der vierte Umzug, wobei er ihr geholfen hat, nicht der erste ... da sich der Kühlschrank kaum noch transportieren ließ und ständig auf sprang, alles mögliche raus fiel .. ist meinem Mann dann aufgefallen, der war proppovoll mit Tafelware.

    Darum geht es hier genau genommen.

    Ich weiß nicht, ob viele andere Leute so mit ihrer Tafelware umgehen.

    Man sollte das auf keinen Fall tun.

    Und falls Du auch zu den Leuten gehörst, die öfter für sie kochen .. vermute allerdings, Du bist es selbst .. sei vorsichtig damit, davon was zu verbrauchen, sondern gehe wenn, dann selbst zur Tafel und achte darauf, was Du da kriegst und das es schnell alle wird.

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